• Seitlich4.2.png
  • Seitlich80.2.png

Es soll uns weißgemacht werden, dass ohne die Bebauung des Wasserkamps der Wohnraumbedarf in Hildesheim nicht gedeckt werden kann. Zahlungskräftige Neubürger würden verzweifelt nach hochwertigem Bauland suchen, nichts finden und zwangsläufig frustriert ins Umland ausweichen und ihr Geld eben nicht in Hildesheim zum Wohle der hiesigen Wirtschaft ausgeben. Welch ein Jammer! Und es soll uns weißgemacht werden, dass dort bezahlbarer Wohnraum für Normalbürger mit durchschnittlichem oder geringerem Einkommen entstehen wird. Warum gerade hier auf dem teuren Grund, wenn es schon zum Beispiel am Ostend nicht wie versprochen realisiert werden konnte?

Die Stadt selbst hat eine Liste möglicher Baugebiete mit erstellbaren Wohneinheiten erstellt, die wir um zuletzt in der Presse genannte Flächen ergänzt haben. Die Addition ergibt mehr als 2.400 Wohneinheiten. Ausreichend für den prognostizierten Bedarf. Der Vorteil -  sie verteilen sich über das ganze Stadtgebiet, sind teilweise schon erschlossen oder mit geringem Aufwand zu erschließen und schaffen keine einseitige  Verkehrsbelastung . Der Nachteil – die Stadt muss kleinteiliger arbeiten und die Rendite fällt geringer aus.

Aber wenn der Oberbürgermeister entschieden hat, weiteres „schlichtes Ackerland“ zu versiegeln, nützen offensichtlich keine Sachargumente mehr. Dabei ist das größte Problem unserer Zeit die Zerstörung der Natur durch den Menschen. Er zerstört sie, weil er sie nicht mehr als Schöpfung und ebensowenig sich selbst als Geschöpf wahrnehmen kann.

 

"Raubzug" auf der Marienburger Straße!

 

Das war wohl einigen Verantwortlichen in der Stadt zu viel: Plakate an der Marienburger Straße, die sich für den Erhalt eines unbebauten Wasserkamps aussprachen. Zwar nur klein, aber gelb und damit gut sichtbar.

Kaum waren sie aufgehängt, flugs rückten die orangenen Helferlein mit Pritschenwagen und Zange an und knipsten die Plakate wieder ab.

Durften sie das? Nein! Denn es liegt eine gültige Genehmigung für die Aktion vor.

 

Also knipsten sie illegal!

 

Wem waren die kleinen gelben Schildchen so sehr ein "Dorn im Auge", dass gleich ein Trupp zu ihrer Beseitigung losgeschickt wurde?

Ein Trupp der Leute, die doch sonst so sehr mit der Grünpflege überlastet sind?

Nachtrag: nach telefonischen Protest sagen die orangenen Helfer zu, die Plakate wieder aufzuhängen.

 

 

 

 

Die "Bürgerinitiative für eine lebenswerte Marienburger Höhe" und die"Itzumer für einen grünen Wasserkamp" haben am Montag, 24.9.18, die Petition gegen eine Bebauung des Wasserkamps dem Rat der Stadt übergeben.

Kurt Warmbein und Gerjet Harms übergaben den stattlichen Ordner mit über 2700 Unterschriften an den amtierenden Ratsvorsitzenden Ole Hammer (SPD).

Dieser nahm die Listen freundlich, wenn auch nicht freudig entgegen.

 

 

Kurt Warmbein: Mit etwa 2000 Unterzeichnern stehen gut 20% der Einwohner der besonders betroffenen Stadtteile Marienburger Höhe und Itzum hinter dieser Petition. Solch ein Votum muss bei einer Entscheidung angemessen berücksichtigt werden.

Andererseits zeigen die vielen Voten auch aus anderen Städten, dass die Auseinandersetzung um den Wasserkamp auch außerhalb unserer Stadt aufmerksam verfolgt wird. 

Gerjet Harms erklärte: Wir sollten über den Tellerrand hinaus schauen und nicht wie ein Magnet Einwohner aus dem Landkreis abzusaugen versuchen. Darin sehen wir im Zeitalter von EU und großräumigen Denken keinen Sinn. Vielmehr wird zur Verödung von Dörfern beigetragen. Wir sollten zusammenfinden und an einem Gesamtkonzept für die Region Hildesheim arbeiten.

Viele Unterzeichner hatten persönliche Kommentare auf der Onlineplattform hinterlassen, in denen die Vielfalt der Befürchtungen einer Bebauung des Wasserkamps sehr deutlich zum Ausdruck kommen. Diese Kommentare wurden der Petition beigelegt.

Die Initiatoren und Unterstützer der Petition erwarten, dass die verantwortlichen Mandatsträger unserer Stadt die Meinung der Bevölkerung in ihren Entscheidungen angemessen berücksichtigen.

Mit dem Wasserkamp würde eine übermäßig große Fläche für sehr teuren Wohnraum "verbraucht". In einer aktuellen Stunde im Anschluss an die Bürgerfragestunde wurde parteiübergreifend festgestellt, dass hauptsächlich bezahlbarer Wohnraum benötigt wird!

von uns finden Sie oben in der Menuezeile unter dem Button Blog

Die aktuellsten Posts von uns sind hier zu finden: https://www.facebook.com/BiDrachenwiese/

Und unsere nächsten Termine in der Menuezeile unter Termine