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Die "Bürgerinitiative für eine lebenswerte Marienburger Höhe" und die"Itzumer für einen grünen Wasserkamp" haben am Montag, 24.9.18, die Petition gegen eine Bebauung des Wasserkamps dem Rat der Stadt übergeben.

Kurt Warmbein und Gerjet Harms übergaben den stattlichen Ordner mit über 2700 Unterschriften an den amtierenden Ratsvorsitzenden Ole Hammer (SPD).

Dieser nahm die Listen freundlich, wenn auch nicht freudig entgegen.

 

 

Kurt Warmbein: Mit etwa 2000 Unterzeichnern stehen gut 20% der Einwohner der besonders betroffenen Stadtteile Marienburger Höhe und Itzum hinter dieser Petition. Solch ein Votum muss bei einer Entscheidung angemessen berücksichtigt werden.

Andererseits zeigen die vielen Voten auch aus anderen Städten, dass die Auseinandersetzung um den Wasserkamp auch außerhalb unserer Stadt aufmerksam verfolgt wird. 

Gerjet Harms erklärte: Wir sollten über den Tellerrand hinaus schauen und nicht wie ein Magnet Einwohner aus dem Landkreis abzusaugen versuchen. Darin sehen wir im Zeitalter von EU und großräumigen Denken keinen Sinn. Vielmehr wird zur Verödung von Dörfern beigetragen. Wir sollten zusammenfinden und an einem Gesamtkonzept für die Region Hildesheim arbeiten.

Viele Unterzeichner hatten persönliche Kommentare auf der Onlineplattform hinterlassen, in denen die Vielfalt der Befürchtungen einer Bebauung des Wasserkamps sehr deutlich zum Ausdruck kommen. Diese Kommentare wurden der Petition beigelegt.

Die Initiatoren und Unterstützer der Petition erwarten, dass die verantwortlichen Mandatsträger unserer Stadt die Meinung der Bevölkerung in ihren Entscheidungen angemessen berücksichtigen.

Mit dem Wasserkamp würde eine übermäßig große Fläche für sehr teuren Wohnraum "verbraucht". In einer aktuellen Stunde im Anschluss an die Bürgerfragestunde wurde parteiübergreifend festgestellt, dass hauptsächlich bezahlbarer Wohnraum benötigt wird!