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Der Wasserkamp und die Drachenwiese (Foto oben) sind zwei benachbarte Grünflächen in Itzum, die sich an der Marienburger Straße vom Südfriedhof bis Marienburg hinziehen und zusammen mit dem angrenzenden Naturschutzgebiet "Am roten Steine" als ein Juwel für die ganze Stadt gelten.

Sie werden von den Anwohnern genutzt, um mit oder ohne Hund spazieren zu gehen und in der Natur zu entspannen. Auch die Kinder lieben es, dort im Freien zu spielen und (der Name sagt es ja:) im Herbst Drachen steigen zu lassen.

Kurzum: Es sind beliebte Naherholungsflächen, die nicht nur von den Itzumer Bürgern immer wieder gern aufgesucht werden.

Doch jetzt will die Stadt in diese Gebiete vordringen: Bis zu 500 Wohneinheiten, vorzugsweise Einfamilienhäuser, stehen seit März 2017 im Plan des Fachbereichs Stadtplanung und Stadtentwicklung. Hinzu kommen Pläne für 100 Einfamilienhäuser auf der angrenzenden Erweiterungsfläche des Südfriedhofs. Zu diesem Zweck hat die Stadt für den Haushalt 2018 und 2019 bereits Haushaltsmittel in Höhe von 2 Millionen Euro eingeplant für den Ankauf der Flächen, die noch nicht im Besitz der Stadt sind, und weitere 3 Millionen Euro für archäologische und geologische Untersuchungen des Baugrundes. Durch diese Baupläne, die offensichtlich schon weiter fortgeschritten sind, als von Seiten der Stadt behauptet wird, würden zwei weitere wichtige Flecken Natur zersiedelt, zwei Grünflächen, die uns auch persönlich wichtig und ans Herz gewachsen sind.

Deshalb stemmen wir uns gegen die Pläne, "unseren" Wasserkamp und "unsere" Drachenwiese unter Asphalt zu begraben und setzen uns für den Erhalt dieser sonst verlorenen Erholungsgebiete ein.

Deshalb fordern wir nachdrücklich: Keine Bebauung von Wasserkamp und Drachenwiese! Für eine lebenswerte Marienburger Höhe und ein grünes Itzum!