• Seitlich4.2.png
  • Seitlich80.2.png

Wie laut es wirdklich ist, wurde bei einem Lärmspaziergang unserer BI gemeinsam mit dem Verkehrsclub Deutschland VCD gemessen und verdeutlicht. Lesen Sie die beiden Presseartikel und hören Sie den Beitrag auf Radio Tonkuhle:

http://vu3330.login.web4free.eu/index.php/material/pressespiegel2/204-hildesheimer-allgemeine-vom-19-4-2018

http://vu3330.login.web4free.eu/index.php/material/pressespiegel2/205-kehr-wieder-vom-21-4-2018

https://soundcloud.com/radio-tonkuhle-1053/larm-an-der-marienburger-strase

 

Auch Rene Laske, Vorsitzender des SPD Ortsvereins Marienburger Höhe / Itzum, nahm am Lärmspaziergang auf der Marienburger Straße teil und hat ihn kommentiert. Siehe: https://spdmhi.de/aktuell/meldungen/2018/515349.php

 

Unsere Mitstreiterin Maria Klug hat eine treffende Dystopie (=negative Utopie) geschrieben, die sehr deutlich zeigt, warum wir uns so vehement gegen die Bebauung des Wasserkamps einsetzen:

Bebauung des Wasserkamps vermeiden!!!

Schauen wir mal dystopisch in die Zukunft: Wir schreiben das Jahr 2028.
Szenen aus der Südstadt…
1. Montagmorgen. Familie Feuchtwiese ist gerade in die Ingo-Meyer-Straße im Neubaugebiet Wasserkamp gezogen. Die Mutter ruft den 14jährigen Sohn: „Leo, beeil dich, die Schule fängt bald an!". Leo:“Das ist mit dem Fahrrad echt doof und voll weit, ey." Mama Feuchtwiese: “O.k. dann fahr ich dich eben wieder mit dem Auto zur Schule.“

2. Es ist spät abends. Die 22jährige Studentin Hilde will heim. Sie kommt gerade am Ostbahnhof an und möchte ins

Auf einer Podiumsdiskussion der Grünen am 16. März 2018 hat Frau Burgdorf, Expertin vom Ornithologischen Verein Hildesheim (OVH), den Wert und die Empfindlichkeit des FFH- und Naturschutzgebiets "Am Roten Stein" sehr schön erklären können:

Das Naturschutzgebiet "Am Roten Stein" sei "sehr altes Grünland", schon seit mehreren 100 Jahren. Dadurch haben sich dort viele und insbesondere schutzbedürftige Arten etablieren können. Und auf Grund der Südwestausrichtung dieses Gebiets sind hier viele seltene wärmeliebende Arten zu finden. Es leben deshalb dort viele vom Aussterben in Niedersachsen bedrohte Pflanzen- und Tierarten (Rote-Liste-Arten), u.a.:

  • 12 Pflanzenarten der Roten Liste (wie z.B. der Fransen-Enzian)
  • 3 Vogelarten der Roten Liste (z.B. Neuntöter) und
  • 10 Schmetterlingsarten der Roten Liste

Durch den sehr hohen Schutzstatus als FFH-Schutzgebiet besteht ein Verschlechterungverbot für das Gebiet! Laut Frau Burgdorf muss mit "wissenschaftlicher Gewissheit nachgewiesen werden", dass eine Verschlechterung des Schutzgebiets ausgeschlossen sei, bevor eine Bebauung des Wasserkamps konkret realisiert würde. Und es bestehe damit eine Umkehrpflicht der Beweislast: Vor einer möglichen Bebauung muss nachgewiesen werden, dass es keine Verschlechterung gäbe.