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Statement der
„Bürgerinitiative für eine lebenswerte Marienburger Höhe“,

„Itzumer für einen grünen Wasserkamp“,

Jana-Jasmin Theuner

zur Petition gegen eine Bebauung des Wasserkamps im Süden der Stadt an den Rat der Stadt Hildesheim

 

Die „Bürgerinitiative für eine lebenswerte Marienburger Höhe“, die „Itzumer für einen grünen Wasserkamp“ und die Initiatorin Jana-Jasmin Theuner haben seit Mitte 2017 um Unterschriften für eine Petition geworben, um die von der Verwaltung der Stadt angekündigte Bebauung des Wasserkamps zu verhindern. Die Petition konnte sowohl online als auch offline unterzeichnet werden.

Bis Mai 2018 haben mehr als 2700 Personen die Petition unterzeichnet (auch nach Schluss des Online-Portals wurden weitere Unterschriften geleistet), davon mehr als 2400 aus Hildesheim und davon wiederum die übergroße Mehrheit aus den beiden betroffenen Stadtteilen Marienburger Höhe-Galgenberg und Itzum-Marienburg.

Die Tatsache, dass viele Unterzeichner*innen aus der näheren und weiteren Umgebung kommen, zeigt, dass die Auseinandersetzung um den Wasserkamp auch außerhalb unserer Stadt aufmerksam verfolgt wird.

Gerade die große Zahl der Unterzeichner*innen aus den betroffenen Stadtteilen legt dar, wie sehr das Thema die Bürger*innen in den Stadtteilen aufwühlt.

Es ist nachvollziehbar, dass die einzelnen Stadtteile die Interessen der Gesamtstadt unterstützen sollen. Es ist aber genauso wichtig, dass die Gesamtstadt einzelnen Stadtteilen nicht übermäßige Bürden auferlegen darf. Im Falle einer Bebauung des Wasserkamps betrachtet nach unserer Einschätzung die Mehrheit der Bürger*innen die Last als übermäßig. Denn schon in der Vergangenheit fand ein Großteil des Wachstums der Stadt in Itzum statt - mit massiven negativen Auswirkungen auf der Marienburger Höhe vor allem durch die übermäßige Verkehrsbelastung der Marienburger Straße, was bis heute hin mehr Lärm und Schadstoffemission zur Folge hat.

Mit dem Wasserkamp würde eine übermäßig große Fläche für sehr teuren Wohnraum „verbraucht“. Benötigt wird dagegen bezahlbarer Wohnraum in Hildesheim, der aufgrund der örtlichen Beschaffenheit hier aber nicht entstehen kann.

Die Vielfalt der Befürchtungen kommt in den Kommentaren der Unterzeichner*innen der Online-Version sehr deutlich zum Ausdruck. Diese Kommentare liegen der Petition bei.

Wir fordern, die Belastungen durch das evtl. weitere Wachstum der Stadt gleichmäßiger und gerechter zu verteilen. 

Die Initiatoren*innen der Petition erwarten, dass die verantwortlichen Mandatsträger*innen unserer Stadt die in der Petition zum Ausdruck gebrachte Meinung der Bevölkerung in ihren Entscheidungen berücksichtigen.