• Seitlich4.2.png
  • Seitlich80.2.png

Wie der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung vom 13.12.2017 zu entnehmen war, wird der Posten im Haushalt 2018 für archäologische Sondierungen auf dem Wasserkamp in Höhe von 70.000 € mit einem Sperrvermerk versehen. Begründet wurde dies damit, dass noch gar nicht feststehe, ob die Politik dort ein Wohngebiet wolle!

Unser Engagement für den Erhalt von Wasserkamp und Drachenwiese scheint also Wirkung zu zeigen.

Im Kehrwíeder vom 09.12.2017 ist ein schöner Artikel über unsere BI erschienen. Dieser Artikel ist rechts unter dem Menue Pressespiegel zu finden.

In manchen Browserfenstern kann der Beitrag leider nicht gelesen werden, dann kann man hier den Artikel direkt als pdf-Datei herunterladen: "/images/Kehrwieder_09-12-17.pdf"

 

Zwei schöne Fundstücke:

Zur Kommunalwahl 2016 versprach der SPD-Ortsverein Marienburger Höhe/Galgenberg:
"Wir wollen keine weitere Erhöhung der verkehrlichen Belastung der Marienburger Straße. Weitere Baugebiete sollen nicht mehr im Süden der Stadt ausgewiesen werden."
Damit hat sich der Ortsverband ganz klar gegen die Bebauung des Wasserkamps ausgesprochen. Wir werden die SPD-Vertreter immer wieder gerne an dieses Versprechen erinnern! Hier der Link zum Wahlversprechen:
https://spdmhi.de/kommunalwahl-2016/marienburger-hoehe-galgenberg/

Und im Wahlprogramm des SPD-Ortsvereins Itzum-Marienburg hieß es:
"Der SPD ist es gelungen, wichtige Elemente im Umfeld unseres Stadtteils, wie die Blickachse in das Innerstetal und den offenen Landschaftsraum des Wasserkampes zu erhalten."
Wir erwarten, dass sich die SPD auch zukünftig hierfür intensiv einsetzen wird! Auch hier der Link:
https://spdmhi.de/kommunalwahl-2016/itzum-marienburg/

Wasserkamp und Drachenwiese müssen weiter aufgewertet werden, damit die Bürgerinnen und Bürger von Itzum und der Marienburger Höhe dieses Gebiet noch besser zur Naherholung nutzen können. Für diese Aufwertung gibt es bereits seit einigen Jahren Ideen, welche mit wenig Aufwand viel bewirken können.

Die Stadt Hildesheim selber hat in ihrem Landschaftsrahmenplan schon eine wesentliche Aufwertung auf dem Wasserkamp beschrieben: Oberhalb des Naturschutzgebiets "Am roten Steine" soll eine breite Pufferzone mit einem Wanderweg entstehen. Die Pufferzone würde den Wanderweg aufwerten und außerdem als zusätzlicher Schutz des Naturschutzgebietes dienen. Dieser Wanderweg könnte südlich an den Tossumer Weg anschließen. Damit ergäbe sich eine wunderbare weitere Spazier- und Erholungsmöglichkeit. Außerdem wäre dies ein besser nutzbarer alternativer Weg zum Wanderweg durch das Naturschutzgebiet, denn dieser Weg ist gerade bei nassem Wetter kaum passierbar.

Auch in einer Präsentation von Prof. Ackers zum "Ortsentwicklungskonzept Itzum-Marienburg 2020", welches Teil des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes der Stadt Hildesheim ist, wird die Errichtung dieses Wegs als "Panoramaweg" vorgeschlagen. Darüber hinaus werden von Prof. Ackers Aussichtspunkte vorgeschlagen, um den Weitblick genießen zu können und eine hohe Aufenthaltsqualität zu ermöglichen.

Wir schlagen darüber hinaus vor, insbesondere an diesen Aussichtspunkten Bänke aufzustellen. Um dies zu realisieren, beabsichtigen wir demnächst Spenden für die Anschaffung solcher Bänke zu sammeln.

Eine weitere von Prof. Ackers vorgeschlagene Möglichkeit ist die Anlegung eines Fuß- und Radwegs über den Wasserkamp. Dieser Weg soll von Itzum über den Wasserkamp zum Großen Saatner führen. Von dort aus kann man dann prima weiter über die gerade frisch asphaltierte Straße "Am roten Steine" und die "Wiesenstraße" abseits der Hauptstraßen bis zur Innenstadt gelangen.

Die Präsentationsfolien mit den beschriebenen Vorschlägen von Prof. Ackers sind hier zu sehen:

Und hier auch der Ausschnitt aus dem integrierten Stadtentwicklungskonzept, der Itzum betrifft. Hier sind auch die Entwicklungsziele für den Wasserkamp formuliert:

Der Link zum kompletten Stadtentwicklungskonzept für Hildesheim ist unter dem Punkt "Links" zu finden.

Die Marienburger Straße ist eine der wesentlichen Hauptrouten in der Stadt Hildesheim für den Kfz-Verkehr, worunter der gesamte Stadtteil erheblich leidet. Entweder direkt durch den Verkehr oder indirekt durch die Trennwirkung des Stadtteils in zwei Hälften.

In der Stadtverwaltung sind nur veraltete Angaben über die Kraftfahrzeugbelastung auf der Marienburger Straße bekannt, sie stammen aus dem Jahre 2009. Diese Angaben sind im Integrierten Verkehrsentwicklungsplan (IVEP) der Stadt Hildesheim aufgeführt. (S. 32 im IVEP-Endbericht). Dort wird davon ausgegangen, dass auf ihr ca. 27.000 Kraftfahrzeugen pro Tag fahren. Inzwischen wird dieses Verkehrsaufkommen spürbar höher sein, weil seit 2009 weitere Baugebiete in Itzum und den südlich gelegenen Orten erschlossen wurden. Außerdem steigt jedes Jahr die Anzahl der Studenten an der Uni Hildesheim, was zu einer weiteren spürbaren Erhöhung des Kfz-Verkehrs führt.

Vor allem die direkten Anwohner der Marienburger Straßen leiden gravierend unter diesem Kfz-Verkehr. Verkehrslärm und Abgasimmissionen führen zu wesentlichen Gesundheitsgefährdungen. Wer hier wohnt, trägt ein hohes Risiko, an den Auswirkungen des Kfz-Verkehrs zu erkranken! Mit steigendem Verkehr steigt dieses Risiko weiter an.

Zur Verkehrsentlastung wäre ein Umstieg vom Pkw-Verkehr auf das Fahrrad sehr wünschenswert. Aber insbesondere die Verkehrssituation und die Radwegeführung an der Marienburger Straße und insbesondere am Klingeltunnel sind für Fußgänger und Fahrradfahrer ein großes Hindernis. Und Richtung Innenstadt gibt es dort sogar nur eine unzumutbare legale Verkehrsverbindung für Fahrradfahrer. Viele ängstliche Fußgänger und Radfahrer fahren deshalb doch lieber mit dem Pkw durch die Marienburger Straße. Die Diskussion für eine Verbesserung dieser Situation dreht sich nun schon seit Jahrzehnten im Kreise, eine Lösung ist nicht in Sicht. Auch deshalb wird der Kfz-Verkehr weiter steigen.

Kämen nun weitere 500-600 Wohneinheiten mit auf Wasserkamp, Drachenwiese und Südfriedhof hinzu, würde der Kfz-Verkehr weiter steigen. Die Stadt geht selber davon aus, dass ca. 2.200 weitere Verkehrsbewegungen auf der Marienburger Straße zu erwarten wären. Deshalb darf der Wasserkamp auch aus Gründen der Verkehrsbelastung und des Anwohnerschutzes nicht bebaut werden!