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Uns wird ja regelmäßig vorgeworfen, die gut 2500 Unterschriften für unsere Petition gegen die Bebauung des Wasserkamps wäre ja fast nichts im Vergleich zur Einwohneranzahl. Auch die fast 2000 Unterschriften allein aus den beiden betroffenen Stadteilen Itzum und Marienburger Höhe werden nicht wirklich als hoch anerkannt.

 

Das sehen wir anders. Denn nur mit dem nicht besonders hohen Aufwand von achten Ständen auf Märkten und vor Supermärkten haben wir die meisten dieser Stimmen gesammelt.

 

Unser Mitstreiter Klaus Klages hat deshalb seine Auffassung der hohen Zustimmung für unsere beiden BI's wie folgt formuliert:

 

Man kann wie folgt die hohe Zustimmung unserer Mitbürger von ca. 20-30% herleiten:

 

Man nehme den Anteil der Bürger über 18 Jahre in unseren Stadtteilen. Ziehe noch ein paar Einwohner ab (z. B. ein paar Studenten mit Zweitwohnsitz in HI) und multipliziere das mit der Quote der Wahlbeteiligung der letzten Kommunalwahl. Voila, und schon hat man die oben genannte Größe sogar übertroffen!

 

Bei einer Wahl können die Bürger geheimen abstimmen. An unseren Ständen mussten sich die Bürger offen mit Namen, Adresse und Unterschrift bekennen! In unserer Zeit gehört viel Mut sich öffentlich zu bekennen! Die Zustimmung der Bürger in unseren Stadtteilen gegen die Bebauung des Wasserkamps ist somit sehr hoch.

 

Es stellt sich noch eine ganz andere Frage: Wo waren die verantwortlichen Politiker insbesondere aus dem Stadtrat, die in unseren Stadtteilen wohnen? Wer von Ihnen ist an den Wochenenden vor Ort aktiv gewesen und hat sich den Bürgern gestellt?

Wie laut es wirdklich ist, wurde bei einem Lärmspaziergang unserer BI gemeinsam mit dem Verkehrsclub Deutschland VCD gemessen und verdeutlicht. Lesen Sie die beiden Presseartikel und hören Sie den Beitrag auf Radio Tonkuhle:

http://vu3330.login.web4free.eu/index.php/material/pressespiegel2/204-hildesheimer-allgemeine-vom-19-4-2018

http://vu3330.login.web4free.eu/index.php/material/pressespiegel2/205-kehr-wieder-vom-21-4-2018

https://soundcloud.com/radio-tonkuhle-1053/larm-an-der-marienburger-strase

 

Auch Rene Laske, Vorsitzender des SPD Ortsvereins Marienburger Höhe / Itzum, nahm am Lärmspaziergang auf der Marienburger Straße teil und hat ihn kommentiert. Siehe: https://spdmhi.de/aktuell/meldungen/2018/515349.php

 

Unsere Mitstreiterin Maria Klug hat eine treffende Dystopie (=negative Utopie) geschrieben, die sehr deutlich zeigt, warum wir uns so vehement gegen die Bebauung des Wasserkamps einsetzen:

Bebauung des Wasserkamps vermeiden!!!

Schauen wir mal dystopisch in die Zukunft: Wir schreiben das Jahr 2028.
Szenen aus der Südstadt…
1. Montagmorgen. Familie Feuchtwiese ist gerade in die Ingo-Meyer-Straße im Neubaugebiet Wasserkamp gezogen. Die Mutter ruft den 14jährigen Sohn: „Leo, beeil dich, die Schule fängt bald an!". Leo:“Das ist mit dem Fahrrad echt doof und voll weit, ey." Mama Feuchtwiese: “O.k. dann fahr ich dich eben wieder mit dem Auto zur Schule.“

2. Es ist spät abends. Die 22jährige Studentin Hilde will heim. Sie kommt gerade am Ostbahnhof an und möchte ins