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Wie laut es wirdklich ist, wurde bei einem Lärmspaziergang unserer BI gemeinsam mit dem Verkehrsclub Deutschland VCD gemessen und verdeutlicht. Lesen Sie die beiden Presseartikel und hören Sie den Beitrag auf Radio Tonkuhle:

http://vu3330.login.web4free.eu/index.php/material/pressespiegel2/204-hildesheimer-allgemeine-vom-19-4-2018

http://vu3330.login.web4free.eu/index.php/material/pressespiegel2/205-kehr-wieder-vom-21-4-2018

https://soundcloud.com/radio-tonkuhle-1053/larm-an-der-marienburger-strase

 

Verkehrslärm stört nicht nur, sondern macht auch krank: Die Folgen sind Schlafstörungen, Hörschäden oder Herz-Kreislauferkrankungen. Nach aktuellen Schätzungen sind etwa 160 Mio. Menschen in Europa regelmäßig einem Straßenverkehrslärm von mehr als 55 dB(A) ausgesetzt. Dies ist die Grenze, ab der die Weltgesundheitsorganisation WHO von einem ernsten Risiko für die Gesundheit spricht. In Deutschland müssen laut Umweltbundesamt rund 13 Mio. Menschen bei diesem bzw. noch höheren Lärmpegeln arbeiten oder wohnen. Eine niederländische Studie hat ergeben, dass rund 240.000 Menschen in Europa als Folge zu lauten Verkehrs Herz-Kreislauferkrankungen erleiden, etwa 50.000 sterben vorzeitig. Nach der Luftverschmutzung stellt Lärm hinsichtlich der Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung die zweitgrößte Gefahr dar.

Auch für Hildesheim gibt es konkrete Werte zur Belastung durch Verkehrslärm, denn 2012 hat die Stadt Hildesheim eine Lärmkartierung für die gesamte Stadt durchgeführt (Quelle: http://hildesheim.de/staticsite/staticsite.php?menuid=2044&topmenu=3 ). Damit ist auch die Lärmbelastung für die Marienburger Straße bekannt. So waren gemäß dieser Lärmkartierung schon 2012 ca. 1.000 Personen im Bereich der Marienburger Straße tagsüber einem Lärmindex von >55 dB(A) ausgesetzt, davon ca. 300 sogar von >65 dB(A)! Nachts, wenn die Gesundheit der Anwohner noch empfindlicher auf Lärm reagiert und deshalb bereits Lärmemissionen von >45 dB(A) als Gesundheitsbelastung angesehen werden, waren ebenfalls ca. 1.000 Anwohner einem Lärmindex von >45 dB(A) ausgesetzt, davon wiederum ca. 300 von >55 dB(A).

Da seit 2012 weitere Wohngebiete in Itzum und in den südlich an Hildesheim angrenzenden Orten erschlossen wurden und sich insbesondere die Anzahl der Studierenden an der Uni Hildesheim deutlich erhöht hat, dürfte sich das Verkehrsaufkommen und damit der Verkehrslärm sowie die Anzahl Lärmbetroffener Personen noch weiter spürbar erhöht haben!

Kämen zukünftig noch 500 – 600 Wohneinheiten auf dem Wasserkamp hinzu, ist mit zusätzlichen 1.500 bis 2.000 Fahrten durch die Marienburger Straße zu rechnen! Das Leben an der Marienburger Straße würde also noch unerträglicher! Dies ist den Anwohnern nicht zuzumuten!

Der Wasserkamp deshalb auch aus Gründen des Verkehrslärms nicht bebaut werden!