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Der Stadt Hildesheim ist der Wert des Wasserkamps für Naherholung, Natur und Landschaft sehr wohl bewusst. Denn im Landschaftsrahmenplan (LRP) der Stadt, welcher erst 2015 erarbeitet und veröffentlicht wurde (http://hildesheim.de/staticsite/staticsite.php?menuid=2452&topmenu=3), ist der Wasserkamp im Zielkonzept (Tabelle 4.4.1, Gebietsnummer 91 im LRP) wortwörtlich wie folgt charakterisiert:
„Kleinteilige, reich strukturierte Feldflur im Siedlungsrandbereich auf Böden mit hoher Grundwasserneubildungsrate und geringer N-Auswaschung sowie hoher Erosionsgefährdung, teilweise Entwicklungsfläche für den Biotopverbund der Weidelandschaft.“

Und die Ziele und Maßnahmen für die Entwicklung des Wasserkamps sind im LRP wie folgt festgelegt:
„Boden- und gewässerschonende, der Erosionsgefährdung angepasste Bewirtschaftung; kleinteilige Nutzung sowie Erhöhung der Strukturvielfalt durch Anreicherung mit vernetzenden typischen Strukturelementen der Kulturlandschaft (wie Säumen, Feldhecken und -gehölzen, Obstbaumalleen, Obstwiesen, Ackerrainen); Erhalt und Entwicklung des Grünlandanteils und von Dauervegetation; östl. des NSG "Am roten Steine" Gestaltung einer breiten Pufferzone mit Wanderweg (Vermeidung des Düngereintrages von oberhalb gelegenen Ackerflächen sowie zur Verringerung des Erholungsdrucks im NSG)“.

Eine Bebauung des Wasserkamps würde also sogar den eigenen Zielen der Stadt Hildesheim aus ihrem Landschaftsrahmenplan diametral widersprechen! Eine Bebauung des Wasserkamps dürfte also auch wegen der eigenen Landschaftsrahmenplanung der Stadt Hildesheim nicht erfolgen.