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Auf der Homepage der Stadt Hildesheim wird das Naturschutzgebiet "Am roten Steine" sehr schön charakterisiert, das könnten wir nicht besser:

"Bereits 1986 wurde das Innerstetal bei Marienburg vom Land Niedersachsen als Naturschutzgebiet (NSG) „Am roten Steine“ ausgewiesen. Seit 2007 gehören das Naturschutzgebiet sowie die hier mündende Beuster auch zum europäischen Naturerbe „Natura 2000“, einem europaweiten Schutzgebietsnetz zum Erhalt der biologischen Vielfalt des Kontinents. Aus europaweiter Sicht trägt Hildesheim eine besondere Verantwortung für die Kalk-Halbtrockenrasen und das magere Grünland am Hang des Roten Steines sowie den Weidenauwald oberhalb der Drei-Bogen-Brücke.

Der besondere Wert des NSG „Am roten Steine“ liegt in seiner Vielfalt. So trifft der Bachlauf der Beuster auf die träge dahin fließende Innerste, an den flachgründigen, trockenwarmen Steilhängen haben sich artenreiche Magerrasen entwickelt. Die eng miteinander verzahnten Feuchtlebensräume und wärmebegünstigten Offenlandbiotope sind ein heute selten gewordenes Relikt der ehemals ausgedehnten, grünlandgeprägten Auen- und Weidelandschaft entlang der Innerste. Trotz ihrer starken Überprägung durch den Menschen gehört die Flussniederung zu den artenreichsten Lebensräumen der Stadt und hat einen hohen Erlebnis- und Erholungswert.

Vom Hang des Roten Steines bieten sich einmalige Blickbeziehungen, die über das Innerstetal mit seiner spätmittelalterlichen ehemaligen Wasserburg und das Marienburger Hügelland bis weit zum Hildesheimer Wald reichen. Besucherinnen und Besuchern erschließt sich das NSG über den etwa sechs Kilometer langen Naturerlebnisweg „Alles im Fluss". Eine Broschüre und verschiedene Schautafeln geben Hintergrundinformationen zur vielfältigen Landschaftsgeschichte und greifen Sagen und Legenden auf, die sich um dieses Gebiet ranken. Je nach Jahreszeit begegnet man mit etwas Glück auch dem Eisvogel, Prachtlibellen oder dem Biber."

Durch eine massive Wohnbebauung des Wasserkamps würde dieses Naturschutzgebiet erheblich gefährdet (siehe konkreter auch im Beitrag http://vu3173.login.web4free.eu/index.php/themen2/naturschutz2). Deshalb darf der Wasserkamp nicht bebaut werden!